PKI Audit

secXtreme PKI Audit für Active Directory Certificate Services

Microsoft Active Directory Certificate Services (AD CS) bilden in vielen Unternehmen die Grundlage einer zentralen Public Key Infrastructure (PKI). Die Zertifikatsinfrastruktur stellt digitale Zertifikate für Benutzer, Geräte, Server und interne Dienste bereit und ist damit ein wichtiger Bestandteil der digitalen Vertrauensbasis.

Mit dem secXtreme PKI Security Audit prüfen wir Ihre bestehenden Microsoft AD-CS-Umgebungen auf sicherheitsrelevante Fehlkonfigurationen, Schwachstellen und potenziell ausnutzbare Angriffspfade.

Im Fokus stehen unter anderem Certificate Templates, Berechtigungen, Zertifizierungsstellen, Active Directory und der Schutz privater Schlüssel.

Ziel ist es, Risiken nachvollziehbar zu bewerten und konkrete Maßnahmen zur Härtung Ihrer Microsoft-PKI abzuleiten.



Was wir prüfen

Das PKI Audit betrachtet die zentralen Komponenten der Zertifikatsinfrastruktur, von Zertifizierungsstellen und Certificate Templates bis zu Active Directory, Schlüsselmanagement und Zertifikatsvalidierung.

Prüfbereiche eines PKI Security Audits
Prüfbereich Inhalte
Zertifizierungsstellen (CAs) Root- und Issuing-CAs, PKI-Architektur, Härtung, Berechtigungen, Schlüsselmaterial und Betriebsmodell
Certificate Templates Enrollment, Autoenrollment, Berechtigungen, EKUs, Subject/SAN und sicherheitsrelevante Template-Konfigurationen
Active Directory Privilegierte Gruppen, Delegationen, Service Accounts und PKI-relevante Berechtigungen
Enrollment & AD-CS-Dienste Web Enrollment, CES/CEP, NDES/SCEP, Authentisierung und exponierte Zertifikatsdienste
Zertifikatsvalidierung AIA, CDP, Base- und Delta-CRL, OCSP sowie Aufbau und Prüfung von Zertifikatsketten
Kryptografie & Schlüsselmanagement Algorithmen, CSP/KSP, HSM sowie Erzeugung, Speicherung und Schutz privater Schlüssel
Betrieb & Recovery PKI-Logging, Monitoring, Backup, Restore und Notfallverfahren




Angriffspfade und Sicherheitsrisiken in Microsoft AD CS

Bekannte AD-CS-Angriffsszenarien und relevante ESC-Klassifizierungen werden prüfbereichsübergreifend berücksichtigt. Ein einzelnes ESC-Merkmal wird dabei nicht automatisch als ausnutzbare Schwachstelle bewertet. Entscheidend ist, welche Voraussetzungen für einen Missbrauch erforderlich sind, ob diese in der konkreten Umgebung vorliegen und welche Auswirkungen daraus entstehen können.

Dabei betrachten wir insbesondere das Zusammenspiel von Certificate Templates, Enrollment-Berechtigungen, Active-Directory-Rechten, CA-Konfiguration und weiteren AD-CS-Komponenten.

Berechtigung / Voraussetzung
Ausnutzbare AD-CS-Konfiguration
Missbräuchliche Zertifikatsausstellung
Identitätsmissbrauch
Möglicher Privileggewinn




So läuft der Audit ab

Rahmen festlegen Architektur, Scope, Ziele
Bestand erfassen CAs, Templates, Abhängigkeiten
Technisch prüfen Konfiguration, Berechtigungen, Kryptografie, Revocation
Risiko bewerten Ausnutzbarkeit, Auswirkungen, Trust Impact
Maßnahmen Priorität, Zielzustand, Verantwortlichkeit

Der Prüfungsumfang wird zu Beginn gemeinsam abgestimmt. Anschließend werden die relevanten PKI-Komponenten und Abhängigkeiten erfasst, technisch geprüft und sicherheitsrelevante Feststellungen bewertet. Auf dieser Grundlage werden priorisierte Maßnahmen zur Härtung Ihrer Microsoft-PKI abgeleitet.

Feststellungen werden durch technische Nachweise belegt und so dokumentiert, dass Bewertung und empfohlene Maßnahmen nachvollziehbar hergeleitet werden können.





Ergebnisse des Audits

Die Ergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert und nach ihrer sicherheitstechnischen Relevanz bewertet. Neben den technischen Feststellungen erhält der Kunde konkrete Empfehlungen für die weitere Härtung Ihrer Microsoft-PKI.

Auditbericht

Dokumentation des Prüfungsumfangs, der Methodik sowie der technischen Feststellungen und zugehörigen Nachweise.

Risikomatrix

Bewertung der identifizierten Risiken unter Berücksichtigung von Ausnutzbarkeit, möglichen Auswirkungen und Bedeutung für die Vertrauensinfrastruktur.

Maßnahmenkatalog

Priorisierte Empfehlungen mit Zielzustand und konkreten Ansätzen zur Behebung oder Reduzierung identifizierter Risiken.

Management-Präsentation

Zusammenfassung der wesentlichen Risiken, Prioritäten und empfohlenen nächsten Schritte für Management und Verantwortliche.





Orientierung an Standards und technischen Referenzen

Je nach Prüfgegenstand orientiert sich die Bewertung an etablierten Standards, Herstellerempfehlungen und technischen Referenzen für Microsoft AD CS, Public Key Infrastructure, Kryptografie und Informationssicherheit.

Der Audit stellt keine formale Zertifizierung oder Konformitätsbewertung nach BSI oder ISO dar.

Microsoft

AD CS / Windows Server / Active Directory Security Guidance

PKI & Zertifikate

RFC 5280 · RFC 3647 · RFC 6960 · RFC 4158 · NIST SP 800-57

Informationssicherheit

BSI IT-Grundschutz · BSI 200-2 / 200-3 · ISO/IEC 27001 / 27002 · IEC 62351 · CIS Benchmarks





FAQ zum secXtreme PKI Audit

Ist ein PKI Security Audit ein Penetrationstest?

Nein. Der Audit bewertet Architektur, Konfiguration, Berechtigungen und sicherheitsrelevante Angriffspfade innerhalb der Microsoft-Zertifikatsinfrastruktur. Eine aktive Ausnutzung identifizierter Schwachstellen ist nicht automatisch Bestandteil der Prüfung.

Werden Certificate Templates und AD-CS-Angriffspfade geprüft?

Ja. Certificate Templates, Enrollment-Berechtigungen, Active-Directory-Rechte und relevante ESC-Klassifizierungen werden im Zusammenhang bewertet. Ein einzelnes ESC-Merkmal wird dabei nicht automatisch als ausnutzbare Schwachstelle eingestuft.

Werden Root CA und Issuing CAs geprüft?

Ja. Abhängig vom vereinbarten Scope werden Root- und Issuing-CAs einschließlich ihrer Konfiguration, Berechtigungen, Schlüsselmaterialien, Härtung und Betriebsprozesse betrachtet.

Welche Zugänge und Informationen werden für den Audit benötigt?

Der benötigte Zugriff richtet sich nach dem vereinbarten Prüfungsumfang. Typischerweise werden Informationen zur PKI-Architektur, zu Zertifizierungsstellen, Certificate Templates, relevanten AD-Berechtigungen und weiteren AD-CS-Komponenten benötigt.

Werden während des Audits Änderungen an der bestehenden PKI vorgenommen?

Nein. Der Audit ist grundsätzlich als Analyse und Bewertung der bestehenden Umgebung ausgelegt. Änderungen an Ihrer Microsoft-PKI oder an produktiven Systemen erfolgen nur nach gesonderter Abstimmung.

Kann der PKI Security Audit im laufenden Betrieb durchgeführt werden?

In der Regel ja. Die Prüfungen werden so geplant, dass die bestehende Zertifikatsinfrastruktur nicht unnötig beeinträchtigt wird. Besondere technische Rahmenbedingungen werden vor Beginn des Audits abgestimmt.

Wie lange dauert ein PKI Security Audit?

Die Dauer hängt von Größe, Architektur und Komplexität der Umgebung ab, insbesondere von der Anzahl der CAs, Certificate Templates und zusätzlichen AD-CS-Dienste. Der konkrete Prüfungsumfang wird vor Beginn abgestimmt.

Kann der Prüfungsumfang individuell angepasst werden?

Ja. Der Prüfungsumfang wird vor Beginn des Audits gemeinsam festgelegt und an die vorhandene PKI-Architektur, die eingesetzten AD-CS-Komponenten sowie die relevanten Sicherheitsanforderungen angepasst.



 

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